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Britney Spears: „Mein Vater hat mir das Leben gerettet“

Wäre nicht ihr Vater eingeschritten, dann wäre sie längst tot – mit diesem schockierenden Bekenntnis ist Popstar Britney Spears nun an die Öffentlichkeit gegangen.

Bild: SN/AP

(SN). Nach einer Reihe von Zusammenbrüchen am Anfang dieses Jahres hat Jamie Spears nicht mehr länger zugesehen: Er nahm alle rechtlichen und geschäftlichen Angelegenheiten seiner Tochter in die Hand, während sie im Spital behandelt wurde. Auch die Gewährung eines Besuchsrechts für ihre zwei kleinen Söhne und die Wiederaufnahme ihrer Musikkarriere gehen wesentlich auf die Initiative ihres Vaters zurück.
„Mein Vater hat mir das Leben gerettet“, sagt Britney im Interview mit dem britischen Daily Star. „Ohne ihn wäre ich vielleicht heute nicht mehr hier. Ich war nicht immer die beste Tochter, aber er hat seinen Job und sein bisheriger Leben aufgegeben – zu einem Zeitpunkt, als ich nicht mehr wusste, ob ich noch weiterleben will. “

 

9.9.08 19:41


Britney Spears, das tapfere kleine Mädchen

Buchvorstellung

Britney Spears, das tapfere kleine Mädchen

Wenn das eigene Kind berühmt wird, geht jeder Mutter das Herz auf. Nicht anders hat es Lynne Spears erlebt, die ihre Gefühle nun in einem Buch beschrieben hat: „Throughout the Storm“ (Durch stürmische Zeiten) erscheint am Dienstag nächster Woche bei Thomas Nelson, einem führenden christlichen Verlag.

 

Auf 211 Seiten berichtet Britneys Mama über Erfahrungen mit ihrer Familie – etwa wie die Tochter mit der „glorreichen Stimme“ schon im zarten Alter von drei Jahren gesungen und getanzt hat. Der Autorin geht es darum, die Vorstellung zu widerlegen, dass sie als ehrgeizige Mutter die Tochter ins Show-Business getrieben habe. Britney habe ganz allein angefangen, zu den Songs von Madonna oder Whitney Houston zu singen und ihre Stimme zu trainieren, heißt es in dem mit Familienfotos illustrierten Buch.

Wie jede Mutter hatte natürlich auch Lynne Spears negative Gefühle zu verkraften: „Schock und Bestürzung“, als sich die zum Popstar gereifte Tochter den Kopf kahl scheren ließ. Als „Schlag in den Magen“ empfand sie die Nachricht von der Schwangerschaft ihrer zweiten Tochter Jamie Lynn Spears im Alter von 16 Jahren.

 

Aus der Perspektive der Schwiegermutter schreibt Lynne Spears über Britneys Ehe-Abenteuer mit Jason Alexander und Kevin Federline. Letzteren würdigt sie ungeachtet des Sorgerechtsstreits um ihre Enkel immerhin als „fürsorglichen Vater“, nicht ohne auch Britney als „wunderbare Mutter“ zu bezeichnen – zumindest wenn sie gut drauf sei. Die zweimalige Klinikbehandlung in diesem Jahr bezeichnet die Autorin als Wendepunkt für die ganze Familie. Jetzt sei Britney wieder das „tapfere kleine Mädchen, das bis zum Himmel singt“.

 


Taylor Swift,Britney Spears

 

9.9.08 19:40


MTV Awards Das grandiose Comeback der Britney Spears

MTV Awards

Das grandiose Comeback der Britney Spears

 

Sie war am Ende: Drogenexzesse, Aufenthalte in der Psychiatrie, das Sorgerecht für ihre Kinder verloren und jede Menge Männer, die immer die falschen waren. Doch das scheint alles vorbei: Bei den MTV Video Music Awards avancierte der gefallene Star Britney Spears überraschend zur Heldin des Abends.

 

Britney Spears

 

Sie hat ihr Lächeln zurück: Britney Spears bei den MTV Video Music Awards in Los Angeles.

Sie sieht fast wieder so aus wie früher. Auch wenn die goldenen Locken um ihr perfekt geschminktes Gesicht nur zum Teil ihre eigenen sind – Britney Spears ist fast wieder sie selbst. Oder das, wofür die Welt sie hielt, sie jahrelang liebte und belächelte, aber meistens eben doch verehrte, sogar die große Madonna. Sie war „Miss American Dream since I was seventeen“. Das singt sie in ihrem neuen Lied „Piece of Me“. Sie gehörte zu den erfolgreichsten Popstars der Welt, bis der große Absturz kam und die Welt mit offenem Mund zusah.

Vor eineinhalb Jahren hatte sich Britney Spears den Schädel kahl rasiert und in aller Öffentlichkeit die Kontrolle über ihr Leben verloren. Erst war von Drogen und Alkohol die Rede, dann immer öfter von einer bipolaren Störung. Sie landete in der Psychiatrie und verlor das Sorgerecht für ihre Söhne an ihren Ex-Mann Kevin Federline. Zuletzt verlor sie die Vormundschaft für sich selbst. Es schien, als gäbe es für Britney nur die eine Richtung: bergab. Die Erfahrungen mit den Grenzgängern der Popmusik haben gezeigt, dass man mit dem Wort „Comeback“ vorsichtig umgehen muss, doch zumindest für ihren Auftritt bei den MTV Video Music Awards lässt sich sagen: Britney Spears ist zurück.

Mit einem strahlenden Lächeln nahm sie am Sonntag in Los Angeles gleich drei Preise entgegen. Sie trug ein silbernes, eng anliegendes Kleid und sah wieder aus wie die Popprinzessin von einst. Vielleicht etwas weiser und ernster um die Augen.

Neben den Auszeichnungen für das beste Video einer weiblichen Künstlerin und das beste Popvideo bekam sie für „Piece of Me“ die Trophäe für das Video des Jahres, die Königsdisziplin der Awards. Mit sicherem Gang betrat sie die Bühne und sagte mit fester, aber leiser Stimme: „Zuerst und vor allem danke ich Gott, dass ich so gesegnet bin. Danke meiner wunderbaren Familie, meinen zwei wunderbaren Jungs, dass sie mich jeden Tag inspirieren, und meinen Fans – das ist für euch.“ Das, was sie als Familie bezeichnet, dürfte sich deutlich verschoben haben. Ihre Mutter hat gerade ein bigottes Buch über den Absturz ihrer Tochter veröffentlicht, über Drogen, Suff und Sex. Ihr Vater verpulvert angeblich als Vormund das Geld seiner Tochter. Bleiben nur noch ihre kleine Schwester Jamie Lynn und ihr Bruder Bryan, von dem fast nichts bekannt ist.

Vor der Verleihung war spekuliert worden, ob Spears ihr neues Lied live performen würde. Ihr geplantes Comeback bei den letzten Awards 2007 war nämlich zum spektakulären Reinfall geraten: Die Choreografie zum Song „Gimme More“ war nach Meinung der Kritiker dilettantisch, die Figur zu rund für den schwarzen Bikini und das angeschweißte blonde Haar ein Desaster. In diesem Jahr nahm sie einfach ihre Preise entgegen. Die dreifache Auszeichnung ist vor allem eine symbolische Anerkennung: 16 Mal war sie bereits nominiert, aber nie hatte sie eine Trophäe mit nach Hause nehmen dürfen. Das Video ist kein Meisterwerk, aber es zeigt, wie sich ein Mensch, der ganz unten war, wieder aufrichten kann. Das Lied „Piece of Me“ klingt wie eine seelische Reinigung der 26-Jährigen.

Sie singt darin von dem medialen Wahnsinn, der um ihre Person betrieben wurde, wie jeder ein Stück von ihr wollte, bis nichts mehr von ihr übrig war. Und das alles singt sie nicht bitter oder wütend, sondern mit einem Lächeln auf den Lippen, wie nach einer überstandenen Krankheit.

 

 

 

9.9.08 19:37


Kopf des Tages: Britney Spears - Der Triumph einer Totgesagten

Foto: AP /Matt Sayles

Die 26-jährige US-Sängerin Britney Spears räumte bei den heurigen MTV Video Awards groß ab - Ein Triumph des Zynismus

Vor einem Jahr sah man sie als Stargast der jährlich weltweit übertragenen MTV Video Music Awards sichtlich verwirrt im Show-Bikini über die Bühne torkeln. Kleine Britney, böses Kind. Aber auch: Britney, die schlechte Mutter. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte die internationale Boulevardpresse an der damals 25-jährigen US-Sängerin einen Narren abseits ihrer fröhlich-harmlosen Hitparadenkunst zwischen Lalelu-Texten und quietschigen Dancefloor-Beats wie Baby One More Time oder Oops! ... I Did It Again für Stripshows im Kinderzimmer gefressen.

Dieser Narr im Bauch der Unterhaltungsindustrie sorgt dafür, dass noch jeder Ausrutscher eines Stars heute nur Stunden danach in Online-Foren für Furore sorgt. Spätestens seit YouTube oder YouPorn gilt: Geil ist, was die anderen machen!

Über die Zehen unschuldiger Paparazzi

In Folge fuhr Britney mit dem Auto über die Zehen unschuldiger Paparazzi. Teilnehmend beobachtend nahm die Weltöffentlichkeit daran teil, wie bei Britneys Verlassen einer Limousine ein Teleobjektiv bemerkte, dass sie kein Höschen trug. Der Scheidungsprozess mit ihrem zweiten Ehemann, einem ehemaligen Backgroundtänzer und Vater zweier gemeinsamer Kinder, sorgte für Rotkreuz-, Polizei- und diverse Einsätze des Jugendamts. Die fernsehdiagnostiziert Durchgeknallte weigerte sich immerhin hysterisch, ungünstig für sie gefällte Sorgerechtsurteile anzuerkennen.

Britneys Eislaufmutter, eine Frau, die unsere Heldin schon mit elf Jahren als Kinderstar in den US-TV-Kanal Disney Club pushte, ging in Talkshows und erzählte freimütig aus dem Leben einer gebeutelten White-Trash-Familie. Und überhaupt tat sich zwischen psychiatrischer Notaufnahme und den Hauptnachrichten des US-Fernsehens einiges, um von der Musik je nach Lesart abzulenken - oder diese gerade damit in die mediale Aufmerksamkeit zu befördern.

Ein Triumph des Zynismus

Die Musikindustrie kränkelt an ihren Absatzzahlen. Keiner da, der sie noch hört. Warum nicht Künstler über ihre Krankheit in die Verkaufsauslage befördern? Britneys Ende 2007 veröffentlichtes aktuelles Album Blackout weist nicht nur im Titel darauf hin, dass selbst diese pervertierte Werbetechnik locker von null auf eins in den internationalen Charts schießen kann. Ihr jetzt dreifach bei den MTV Awards preisgekröntes Video Piece of Me verhandelt exakt jene Geschichte, mit der ihr vermeintlicher Niedergang öffentlich besiegelt werden sollte. Die Totgesagte ist heute größer denn je. Ein Triumph des Zynismus. (Christian Schachinger/ DER STANDARD/Printausgabe, 09.09.2008)

 

 

 

9.9.08 19:35


Britney und Justin planen Duett

Dienstag, 9. September 2008, 17:00 Uhr

Britney und Justin planen Duett

Man erinnert sich nur noch vage: Doch bis zu ihrer Trennung im Jahr 2002 waren Sängerin Britney Spears und Kollege Justin Timberlake einmal ein Paar. Nachdem sich das berufliche Fortune der beiden seither in sehr verschiedene Richtungen entwickelt hat, scheint die zuletzt strauchelnde Britney nun auf Schützenhilfe ihres Ex-Freunds bauen zu können. Anlässlich ihres für Jahresende 2008 geplanten Comebackalbums plant Spears Gerüchten zufolge, ein einmaliges Duett mit Justin Timberlake aufnehmen zu wollen. Timberlake sei demnach das neue Song-Material geschickt worden, und seine Reaktion sei positiv ausgefallen. Sogar Überproduzent Timbaland ist als Unterstützung für die Zusammenarbeit im Gespräch.
(© teleschau)

 


9.9.08 19:32


BRITNEY SPEARS: Mutter gibt Ex-Manager die Schuld


BRITNEY SPEARS: Mutter gibt Ex-Manager die Schuld

BRITNEY SPEARS: Mutter gibt Ex-Manager die Schuld
07.09.2008

LOS ANGELES (die-news) - Britney Spears' Mutter gibt dem ehemaligen Manager ihrer Tochter die Schuld an deren Zusammenbruch Anfang des Jahres. Lynne Spears behauptet in ihrem Buch "Through The Storm", Sam Lufti habe die Naivität der Sängerin schamlos ausgenutzt. Wie der Online-Dienst "contactmusic.com" berichtet, erklärt Lynne weiter, der Manager habe versucht, Britney von allen Menschen, die ihr nahestanden, zu isolieren. Sie schrieb dazu: "Sie war traurig, ins Straucheln geraten, reif für einen dahergelaufenen Räuber. Britney war offen für diesen Mann, der auf einem weißen Pferd angeritten kam. Innerhalb eines Monats hatte Sam die absolute Kontrolle über ihr Leben. Er hat sich selbst zum Türhüter berufen und es gab niemanden, den er mehr fernhalten wollte, als Britneys Familie." Lufti habe den Angehörigen der 26-Jährigen sogar gedroht. Laut Lynne sagte er: "Wenn ihr versucht, mich loszuwerden, dann wird sie sterben und ich werde auf ihr Grab pissen."

Britney Spears musste Anfang des Jahres nach einem Zusammenbruch vom Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Während dem Aufenthalt der Sängerin in der psychiatrischen Abteilung der Klinik, beantragte ihre Familie eine einstweilige Verfügung gegen ihren Manager Sam Lufti. Dieser durfte sich der 26-Jährigen daraufhin mehrere Monate lang nicht nähern. Gleichzeitig wurde Britneys Vater zu ihrem Vormund ernannt. Seitdem geht es mit der Sängerin wieder bergauf. (wir berichteten)

9.9.08 19:30


Britney bei Vmas 2008 rote teppich

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9.9.08 19:20


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